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Jan 17
Afrika erstes Reiseziel von Ignazio Cassis in diesem Jahr

Die erste Reise in diesem Jahr führte Bundesrat Ignazio Cassis in das südliche Afrika. Vom 7. bis 11. Januar 2019 besuchte er Sambia, Simbabwe und Südafrika. Die Reise diente vor allem dem Ausbau der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen. Daneben ging es aber auch darum, die Lage auf dem Kontinent zu sondieren und mögliche Aktionsfelder für die Schweiz zu identifizieren.

«Letztes Jahr hat mich die Europapolitik stark in Anspruch genommen. Zudem bin ich in den Nahen Osten und nach Asien gereist. Ich konnte es kaum erwarten, Afrika zu entdecken und ausfindig zu machen, welche Richtung wir bei unseren Beziehungen mit diesem riesigen Kontinent einschlagen sollen», sagte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen auf dem Programm

In Sambia traf Bundesrat Ignazio Cassis Präsident Edgar Lungu und unterzeichnete ein Luftverkehrsabkommen im Hinblick auf die mögliche Eröffnung einer Direktverbindung zwischen der Schweiz und Sambia. Für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen braucht es zuerst bessere Kontaktmöglichkeiten zwischen den Ländern. Beim Besuch des Schweizer Bundesrats wurde ein konkreter Schritt in diese Richtung gemacht.

In Simbabwe stand die Gesundheitspolitik im Zentrum. Bundesrat Cassis besichtigte die Newlands Clinic, die vom Schweizer Arzt Ruedi Lüthy und dessen Tochter Sabine geführt wird. Das von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterstützte Spital betreut rund 6500 Aids-Patientinnen und  Patienten.

In Südafrika traf Cassis mehrere Minister und Unternehmer. Er sprach auch mit den Mitgliedern der Expedition «Fleur de Passion», die den Einfluss des Menschen auf die Ozeane erforscht. Schliesslich besichtigte er ein Projekt der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ), die einen Haustyp entwickelt hat, mit dem die Lebensbedingungen in den Townships verbessert werden können.

In Sambia traf der EDA-Vorsteher Präsident Edgar Lungu (Mitte). ©EDA

Bundesrat Ignazio Cassis spricht mit einem Lehrlingsausbilder in der Kupfermine Mopani in Sambia. «Alle Gesprächspartner lobten das duale Berufsbildungssystem der Schweiz», stellt er fest. ©EDA

«Die Schweiz ist bereit zu helfen»

Den Schlüssel für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents sieht der EDA-Vorsteher in der Beschäftigung. «Afrika verfügt über ein riesiges Potenzial, steht aber gleichzeitig vor grossen Herausforderungen. In den drei Ländern, die ich besucht habe, ist über die Hälfte der Bevölkerung arbeitslos. Besonders betroffen sind die Jungen. Hier muss unbedingt etwas unternommen werden. Es gilt, Arbeitsplätze zu schaffen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die Schweiz ist bereit, dort zu helfen, wo unser Know-how gefragt ist», sagte Bundesrat Cassis nach seiner Reise.

«Alle Gesprächspartner zeigten sich beeindruckt von unserem dualen Berufsbildungssystem. Diese Piste könnte man weiterverfolgen, idealerweise in direkter Zusammenarbeit mit den Schweizer Unternehmen im Ausland», fügte er hinzu.

«Ich möchte zudem unsere Investitionen in Afrika ausbauen. Wir haben beispielsweise ein Luftverkehrsabkommen mit Sambia unterzeichnet, das den Austausch erleichtert.  Was Südafrika betrifft, müsste das Freihandelsabkommen zwischen EFTA und SACU (Zollunion des Südlichen Afrika) den Schweizer Unternehmen unbedingt bessere Bedingungen bieten. Zudem könnte die Neuverhandlung eines bilateralen Investitionsschutzabkommens die Schweizer Investitionen ankurbeln.»

Die Schweiz pflegt bereits heute Beziehungen zu den drei besuchten Ländern. Sie sind jedoch bescheiden und sollten ausgebaut werden. In Sambia arbeitet die Schweiz bei 13 Projekten in zwei Schlüsselbereichen, d. h. Ernährungssicherheit und Aidsbekämpfung, mit Partnern zusammen. In Simbabwe leistet die Schweiz seit 2008 humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Mehrere Schweizer Unternehmen sind seit Jahren im Land präsent, produzieren Güter und schaffen Arbeitsplätze. In Südafrika sind mehr als 100 Schweizer Firmen tätig, die 60’000 bis 80’000 Personen beschäftigen.

Zwei Highlights

Es war eine bereichernde Reise mit zahlreichen Gesprächen zu politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen. Es gab auch eindrückliche Begegnungen. Zwei Highlights werden Bundesrat Cassis besonders in Erinnerung bleiben.


«Besonders emotional war für mich die Begegnung mit einer Aids-Patientin, die in der Newlands Clinic in Harare betreut wird. Die Klinik wurde von meinem ehemaligen Universitätsprofessor Ruedi Lüthy gegründet. Ich habe mich sehr gefreut, ihn in Simbabwe wieder zu sehen», erklärt er.

«Im Township Khayelitsha am Rand von Kapstadt habe ich zudem einen Hauseigentümer getroffen, der sein Haus nach einem von der ETHZ entwickelten Modell gebaut hat. Dieses erlaubt die Errichtung bescheidener, aber solider und günstiger Häuser anstelle der Blechhütten, die man sonst in den Townships sieht. Dadurch können die Lebensbedingungen erheblich verbessert werden», erklärte Bundesrat Cassis, der am Samstag in die Schweiz zurückkehrte.

 
Jan 09
5 Bilder der Schweizer Friedensförderung in Thailand

​Thailand kennen die meisten vor allem als Feriendestination. Das Land in Südostasien gehört im Winter zu den beliebtesten Reisezielen von Touristinnen und Touristen aus der Schweiz. Weniger bekannt ist die Schweizer Friedensförderung im Süden des Landes. Hier, in den südlichen Provinzen Thailands, wird seit Jahren ein bewaffneter Konflikt ausgetragen. Im Rahmen der Friedensförderung engagiert sich die Schweiz für ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und unterstützt die Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien.

Sonya Elmer Dettelbacher ist Programmbeauftragte für Religion, Politik und Konflikte bei der Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) des EDA. Diese Abteilung setzt die Schweizer Friedenspolitik um. Um die Aktivitäten zu evaluieren und weiterzuentwickeln reisen die Programmverantwortlichen der Schweizer Friedensförderung regelmässig zu den lokalen Partnern. Von ihrer letzten Dienstreise, im November 2018 hat Sonya Elmer Dettelbacher fünf Fotos ausgewählt um vom Engagement der Schweiz zu berichten.


«Sonya, warum haben Sie dieses Foto gewählt?»
Sonya Elmer Dettelbacher: «Das Bild zeigt eine Dharmachakra-Flagge auf dem Wa Saket Tempel in Bangkok. Das Rad oder Chakra mit den zwölf Speichen symbolisiert die Lehre des Buddha, der Dharma. Die Flagge wird seit den 1950er Jahren als Flagge des Buddhismus in Thailand eingesetzt. Ich habe das Foto gewählt um zu zeigen, dass beim Konflikt im Süden Thailands auch religiöse Aspekte eine Rolle spielen.» ©EDA

Blutiger Konflikt im Süden Thailands

In Thailands südlichsten Provinzen , an der Grenze zu Malaysia, herrscht seit 2004 ein blutiger Konflikt zwischen dem thailändischen Staat und den separatistischen Malai-Muslimen. Die Mehrheit der Einwohner Thailands sind Buddhisten. Im Süden des Landes hingegen sind Buddhisten gegenüber den Muslimen in der Minderheit. Ursprünglich waren die Forderungen der Malai-Muslime rein politischer Natur. Sie sahen ihre religiösen und kulturellen Eigenheiten bedroht und forderten mehr Selbstbestimmung in der Ausübung ihrer politischen und kulturellen Rechte.

Das Militär geht gezielt gegen die muslimischen Rebellen vor. Die Aufständischen bedienen sich Guerilla-Taktiken und führen Anschläge gegen Sicherheitskräfte aus. Unter den unbeabsichtigten Opfern waren auch buddhistische Mönche. Die buddhistische Minderheit in den drei südlichen Provinzen Thailands fühlt sich durch die Muslime bedroht und von der Regierung in Bangkok zu wenig geschützt. Vor diesem Hintergrund hat sich das Verhältnis zwischen den Religionsgruppen weiter verschlechtert.


«Warum haben Sie dieses Foto gewählt?»
Sonya Elmer Dettelbacher: «Ich habe das Bild ausgewählt, weil es einen wichtigen Aspekt der Schweizer Friedensförderung in der Region zeigt. Hier sitzen Vertreterinnen und Vertreter der buddhistischen Minderheit im Süden bei einem Workshop im Ort Pattani zusammen. Sie sammeln Ideen zur Lösung des Konfliktes.» ©EDA

Gemeinsam am Frieden weben

Der ursprüngliche rein politische Konflikt wurde nach und nach durch den «Faktor Religion» verschärft. Was tun? Diese Frage stellte sich das Team Religion, Politik, Konflikte der Abteilung Menschliche Sicherheit vor 5 Jahren. Als erstes sprach das Team mit verschiedenen Menschen aus Thailand und solchen, die diese Region sehr gut kennen. Dann gründete die Schweiz im Jahr 2015 zusammen mit der thailändischen Universität Mahidol und dem Zentrum für Sicherheitsstudien (CSS) der ETH Zürich das Intra-Buddhistische Dialogprojekt.

Langfristiges Ziel dieses Dialogprojekts ist das friedliche Zusammenleben zwischen Buddhisten und Muslimen im Süden Thailands. Zu Beginn stand der Dialog innerhalb der buddhistischen Gemeinschaft im Süden im Fokus. Hier können sich religiöse und zivilgesellschaftliche Meinungsführer über Sorgen und Ängste austauschen aber auch Ideen zur Lösung des Konflikts entwickeln. Die Universität Mahidol organisiert und moderiert die Dialoge mit der fachlichen Unterstützung des CSS und einem finanziellen Beitrag der AMS.

Aus den Gesprächen innerhalb der buddhistischen Gemeinschaft entstand die Bewegung Weaving Peace Together («Gemeinsam Frieden weben»). Die Bewegung vereint rund 30 buddhistische Meinungsführer und Geistliche mit dem Ziel, einen konstruktiven Beitrag zur Konfliktlösung zu leisten.


«Warum haben Sie dieses Foto gewählt?»
Sonya Elmer Dettelbacher: «Aufgenommen wurde das Foto in der Provinz Narathiwat. Hier war ich im November 2018 dabei, als buddhistische Mönche und muslimische Imame miteinander sprachen. Diese Art der Vertrauensbildung wird 2019 weiter vertieft.» ©EDA

Die Zusammenarbeit vertiefen

Eine der wichtigen Aktivitäten der Weaving Peace Together-Gruppe ist es, den Austausch zwischen buddhistischen und muslimischen Würdenträgern im Süden zu fördern. Ziel ist es, innerhalb der Religionsgemeinschaften das gegenseitige Vertrauen zu stärken.

Im November 2018 sprachen buddhistische Mönche und muslimische Imame zusammen über Themen, welche die Menschen in den jeweiligen Religionsgemeinschaften beschäftigen. Schnell war klar, dass Muslimen und Buddhisten dieselben Themen unter den Nägeln brennen: Bildung und Gesundheit. Qualitativ gute Dienstleistungen sind für die Menschen beider Religionsgemeinschaften wichtige Anliegen. Es wurde erkannt, dass man auf diesem Gebiet zusammenarbeiten könnte. Das Gespräch endete nach zwei Stunden mit dem Austausch von Telefonnummern und dem Beschluss, in einem nächsten Treffen die Möglichkeiten der konkreten Zusammenarbeit zu vertiefen.


«Warum haben Sie dieses Foto gewählt?»
Sonya Elmer Dettelbacher: «Das Foto zeigt buddhistische Nonnen der Weaving Peace Together-Gruppe im Austausch mit Angehörigen von muslimischen Gewaltopfern des Konflikts.» ©Weaving Peace Together-Gruppe

Zuhören, Trost spenden, Solidarität zeigen

Ihren männlichen Kollegen einen Schritt voraus sind die buddhistischen Nonnen (Bhikunis) der Weaving Peace Together-Gruppe. Sie haben 2018 begonnen, den muslimischen Opfern des Gewaltkonflikts und ihren Angehörigen Besuche abzustatten. Dieses Vorgehen ist nicht nur mutig, sondern auch doppelt symbolisch: Mutig, weil auch buddhistische Geistliche Opfer vergangener Anschläge waren. Symbolisch, weil die Geistlichen einerseits in vielen Lebensbereichen grossen Respekt geniessen und eine ethische Vorbildrolle haben. Andererseits sind buddhistische Nonnen in Thailand umstritten. Bhikunis werden von Mönchen nicht als gleichwertig angesehen. Diese Diskriminierung nutzen die Nonnen im Friedensengagement: Da sie als weniger wichtig gelten, erregen sie weniger Aufmerksamkeit. Dies wiederrum erleichtert ihnen den Zugang zur muslimischen Gemeinschaft, die ihnen wiederum schneller Vertrauen schenkt.

Muslime und Buddhisten begrüssen das Engagement gleichermassen. Die Bhikunis fühlen sich ermutigt und bestärkt, um im Jahr 2019 ihr Engagement fortzuführen.


«Warum haben Sie dieses Foto gewählt?»
Sonya Elmer Dettelbacher: «Das Bild ist am letzten Tag meiner Dienstreise entstanden. Zusammen mit Owen Frazer vom Center for Security Studies, mit Pierre Hagmann der Schweizer Botschaft und einem Team der Universität Mahidol haben wir die bisherigen Aktivitäten des Projekts evaluiert und die Aktivitäten für 2019 geplant.» ©EDA

Wie weiter?

Seit vier Jahren engagiert sich die Schweiz für den intrabuddhistischen Dialog. Der Konflikt in Südthailand ist noch nicht gelöst; Religion spielt im Konflikt weiterhin eine Rolle. Das Misstrauen zwischen Muslimen und Buddhisten sitzt tief, das Bedürfnis für vertrauensbildende Massnahmen in der Bevölkerung besteht fort. Die Schweiz ist bereit, die Friedensbemühungen weiterhin zu unterstützen.

Es war zentral, zunächst den Dialog innerhalb der buddhistischen Minderheit zu fördern. Die so entstandene Bewegung Weaving Peace Together kann jetzt ihre Sichtweise in Friedensgesprächen einbringen. Aus dieser Bewegung sind lokale Initiativen entstanden, die den Dialog mit der muslimischen Bevölkerung und deren geistlichen Vertretern suchen. Dieser Austausch wird ab 2019 intensiviert, um das friedliche Zusammenleben zu stärken. Zusätzlich sollen weitere Projekte zwischen Anhängern der Glaubensgemeinschaften initiiert werden. Gemeinsame Projekte können einen direkten Beitrag zur Vertrauensbildung und Konfliktlösung leisten. Denn, so Sonya Elmer Dettelbacher: Alle schönen Worte sind nur nützlich, wenn ihnen auch konkrete Taten folgen.

Dez 19
Die #Schweiz auf Twitter

Das Image der Schweiz auf Twitter kann sich sehen lassen. Im Vordergrund standen 2018 die landschaftliche Schönheit, die internationale Politik und die Auftritte von Federer und der Nati.

Welches Bild hat das Ausland von der Schweiz? Präsenz Schweiz ist der Frage nachgegangen, bei welchen Themen die Schweiz im sozialen Netzwerk mit dem blauen Vögelchen zur Sprache kommt. Dazu wurden die rund 650'000 Tweets mit einem Hashtag, der in Verbindung mit unserem Land steht, unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erfreulich: Die Schweiz hat ein starkes, stabiles und positives Image. Die angesprochenen Themen sind vielfältig und teilweise zentral für die Schweiz: zum Beispiel Innovation, Weltwirtschaft oder internationale Politik.

Dauerbrenner Berglandschaft

Sehr präsent ist natürlich das klassische Bild der Schweiz mit atemberaubendem Bergpanorama. «Der Hashtag #Switzerland wird besonders häufig von Touristen oder Agenturen verwendet, die Fotos oder Videos mit Landschaftsaufnahmen teilen», bestätigt denn auch Präsenz Schweiz.

Entsprechend rangieren in den Top 10 der Tweets mit der grössten Reichweite im Jahr 2018 drei Orte: das verschneite, weihnächtlich dekorierte Grindelwald, die Titlis-Bergstation und die beeindruckende Aussicht von der Standseilbahn Gelmer.





Aktualität und Emotionen

«Massgebend für die Wahrnehmung der Schweiz auf Twitter waren 2018 vor allem jährlich stattfindende Veranstaltungen wie das WEF oder Sportveranstaltungen und die direkte Demokratie in Form von Volksinitiativen», erklärt Nicolas Bideau, Leiter von Präsenz Schweiz.

Eine beeindruckende Zahl von Tweets, Retweets und Likes generierten die Nati an der Fussballweltmeisterschaft, das Weltwirtschaftsforum in Davos mit dem Besuch von Donald Trump oder der Eurovision Song Contest. Besonders häufig wurde über das internationale Genf, den Katalonien-Konflikt, die russischen Spionageaktivitäten oder die Blockchain-Technologie getwittert.

«Twitter ist der Spiegel unserer Stärken im Ausland», resümiert Nicolas Bideau. «Ein Spiegel, in dem emotionale und persönliche Bilder dominieren, was einen starken Eindruck hinterlässt, weil Emotionen uns direkter ansprechen.»

Noch greifbarer sind die Emotionen, wenn einflussreiche Personen die Schweiz in einer Nachricht erwähnen. «Tweets, die von Personen mit vielen Followern gepostet werden, lösen natürlich ein grosses Echo aus und bringen der Schweiz hohe Visibilität», freut sich PRS.


Dies war zum Beispiel der Fall beim Tweet von Donald Trump am Weltwirtschaftsforum in Davos oder beim Tweet von Serena Williams über Roger Federer am Wimbledon-Turnier. Ganz zuoberst auf der Rangliste der am meisten geteilten Nachrichten des Jahres steht der Tweet des britischen Pop-Sängers Harry Styles, den dieser vor seinem Konzert in Basel postete.


Twitter als Image-Barometer

Doch wie aussagekräftig ist eine Image-Analyse auf Twitter? Der Direktor von Präsenz Schweiz ist überzeugt: «Ein soziales Netzwerk wie Twitter nimmt die News der grossen Medien auf und generiert selber sehr viele. Mit über 300 Millionen Nutzerinnen und Nutzern weltweit ist Twitter bei aufsehenerregenden Neuigkeiten häufig der schnellste Informationskanal der Sozialen Medien. Er wird ausserdem am häufigsten konsultiert und gilt als der zuverlässigste. In diesem Netzwerk bewegen sich die meisten Opinion Leader und damit das Zielpublikum, das für die Image-Pflege der Schweiz wichtig ist.».

Der vollständige Bericht 2018 zum Image der Schweiz ist online verfügbar. Er enthält auch eine Analyse der Artikel über die Schweiz in den ausländischen Medien.

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No, this isn't actually my picture. I just haven't gotten around to updating this section. It's good to know that someone is reading every last word though. Thanks!