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Sep 27
Ignazio Cassis in New York: Die Schweiz braucht Multilateralismus (Videos)

EDA-Vorsteher Ignazio Cassis kehrte am Donnerstag, 27. September 2018, aus New York zurück, wo er an der 73. UNO-Generalversammlung teilgenommen hat. Der Bundesrat zeigte sich zufrieden mit diesem ersten Besuch bei den Vereinten Nationen: «Die vielen verschiedenen Treffen mit anderen Ministerinnen und Ministern, UNO-Agenturen und den Mitarbeitenden der Schweizer Mission waren eine schöne Erfahrung für mich.»

Die UNO muss sich erneuern

Laut dem Bundesrat braucht die Schweiz als kleines Land einen starken Multilateralismus. Die UNO muss sich jedoch erneuern, um mit den Anforderungen der modernen Welt Schritt zu halten.

«Die UNO zeigt nach 70 Jahren einige Ermüdungserscheinungen. Es braucht Reformen, damit die Organisation besser für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts gewappnet ist. Die Welt braucht einen glaubwürdigen, schlanken und effektiven Multilateralismus», sagte der Aussenminister vor dem UNO-Hauptsitz in New York.

Bundesrat Cassis erinnerte daran, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, an der 73. Versammlung ein umfassendes und mutiges Reformprogramm gestartet hat, das die Schweiz voll und ganz unterstützt.

Video: Ignazio Cassis wünscht sich eine reformierte UNO, die besser auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ausgerichtet ist (FR).

 


Am Rande der Generalversammlung unterzeichnete Ignazio Cassis ein Abkommen, mit dem sich die Schweiz verpflichtet, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in den nächsten drei Jahren (2018–2020) mit einem Beitrag in der Höhe von 150 Millionen Franken zu unterstützen.

«Diese Mittel sollen für die Schlüsselprogramme der UNO in den Bereichen Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklung verwendet werden. Die UNO muss ihre Anstrengungen konzentrieren, um wirksamer zu sein», erklärte der Vorsteher des EDA.

Video: Die UNO muss sich auf Schlüsselbereiche konzentrieren (FR).

 


Schöne Begegnung mit Schweizer Mitarbeitenden in New York

Besonders angetan zeigte sich der Bundesrat von seinem Besuch der Schweizer Mission und des Generalkonsulats der Schweiz in New York.

«Es war mir eine Freude, die Kolleginnen und Kollegen der Mission und des Generalkonsulats zu treffen, die aus allen Ecken der Schweiz stammen. Sie engagieren sich mit Leidenschaft für die Schweiz, für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger im Ausland und für die Unabhängigkeit, die Sicherheit und den Wohlstand unseres Landes.»

Video : Ein Höhepunkt der Reise: das Treffen mit den Kolleginnen und Kollegen der Schweizer Mission und des Generalkonsulats (FR).

 


Syrien: die grösste humanitäre Operation in der Geschichte der Schweiz.

Kurz vor seiner Rückkehr in die Schweiz nahm Ignazio Cassis im Rahmen der UNO-Generalversammlung an einem von der EU organisierten hochrangigen Treffen zu Syrien teil, an dem er für eine politische Lösung der Krise plädierte.

Er erinnerte daran, dass sich die Schweiz bei der Hilfe für die zivilen Opfer des Konflikts sehr stark eingebracht hat. «Das humanitäre Engagement der Schweiz in Syrien ist die grösste humanitäre Operation in der Geschichte unseres Landes», betonte er weiter.


 

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